Oberösterreichische Volksbanken begannen mit Fusion

Linz (APA) - Die Fusionen der oberösterreichischen Volksbanken haben begonnen. Zwei der bisher selbstständig geführten seien bereits zusamme...

Linz (APA) - Die Fusionen der oberösterreichischen Volksbanken haben begonnen. Zwei der bisher selbstständig geführten seien bereits zusammengeführt worden, für einen weiteren Zusammenschluss liege der Bescheid der EZB vor, teilte die neue Volksbank Oberösterreich in einer Presseaussendung am Freitag mit. Die fusionsunwillige Volksbank Almtal mit vier Filialen ist vorerst noch nicht dabei.

Das neue Institut ist mit Eintragung am 10. September entstanden. Zeitgleich wurde die Volksbank Schärding-Altheim-Braunau in die Volksbank Linz-Wels-Mühlviertel eingebracht. Die technische Fusion der beiden zur Volksbank Oberösterreich AG mit Hauptsitz in Wels soll per kommendem Montag erfolgen. Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer werden als Vorstände die Geschicke der neuen Regionalbank leiten.

Zudem leitet der nunmehr eingegangene Bescheid der EZB zur Fusion mit der Volksbank Ried die für heuer geplante zweite Fusion ein. Damit erlangt die Volksbank Oberösterreich nach eigenen Angaben eine vorläufige Größe von 1,526 Mrd. Euro Bilanzsumme, 367 Mitarbeitern in 28 Filialen und 70.000 betreuten Kunden. „Durch die Bündelung der Kräfte entsteht ein starkes Unternehmen mit verbesserter Ertrags- und Kostenstruktur, die es ermöglicht, vor Ort höhere Einzelkredite zu vergeben als bisher möglich war“, sieht Ecker als Vorteil.

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