First Ladies der USA und Chinas „taufen“ Panda-Baby auf Bei Bei
Washington (APA/dpa) - Die USA und China haben zwar viele Probleme miteinander - aber eine Sache haben sie gemeinsam: Sie sind beide verrück...
Washington (APA/dpa) - Die USA und China haben zwar viele Probleme miteinander - aber eine Sache haben sie gemeinsam: Sie sind beide verrückt nach Pandas. Während sich US-Präsident Barack Obama und Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Freitag im Weißen Haus ihren Differenzen widmeten, besuchten die First Ladies beider Länder den derzeit berühmtesten Nachwuchs im Nationalen Zoo von Washington - ein kleines Panda-Baby.
Das Baby war im Rahmen eines chinesisch-amerikanischen Zuchtprogrammes zur Welt gekommen. Michelle Obama und Peng Liyuan hatten die Ehre, den Namen des niedlichen Kleinen zu enthüllen. Er heißt Bei Bei, übersetzt „wertvoller Schatz“. Die gemeinsame Schwäche für Riesenpandas verbinde beide Staaten, sagt Peng. „Wir brauchen mehr Bande, um die Menschen unserer Länder enger zusammenzubringen.“
Panda-Mutter Mei Xiang hatte im August gleich zwei Sprösslinge geboren, aber der kleinere von ihnen starb wenige Tage später. Entsprechend der Vereinbarung zwischen China und den USA wird Bei Bei vier Jahre im Nationalen Zoo verbringen und dann nach China übersiedeln. Bao Bao, seine ältere Schwester, hält sich derzeit ebenfalls noch in ihrem Washingtoner Gehege auf.