Flüchtlinge - Schweizer Minister sieht steigende Terrorgefahr
Bern (APA/sda) - Für Verteidigungsminister Ueli Maurer ist die Terrorgefahr in der Schweiz gestiegen. Mit der aktuellen Migrationswelle in d...
Bern (APA/sda) - Für Verteidigungsminister Ueli Maurer ist die Terrorgefahr in der Schweiz gestiegen. Mit der aktuellen Migrationswelle in der EU könnten auch Flüchtlinge einreisen, die dem Jihad nahestehen. Asylsuchende würden darum intensiver überprüft, sagte der Minister (Bundesrat) in einem Interview mit der „Basler Zeitung“ vom Samstag.
„Doch die Kontrollen werden nie lückenlos sein“, warnte Maurer. Auch die Möglichkeiten des nachrichtendienstlichen Datenabgleichs seien klar begrenzt. Und wer einmal die Schengen-Grenze überschritten habe, könne sich relativ frei bewegen. „Gerade die unkontrollierte Weiterreise von Flüchtlingen aus europäischen Staaten in die Schweiz birgt ein reales Risiko“, sagte der Politiker der rechtskonservativen SVP.
Die Zeiten seien gefährlicher geworden, bilanzierte der Schweizer Verteidigungsminister. Das Eskalationspotenzial für einen überregionalen Krieg sei nicht ausgeschlossen. Der Brandherd im Nahen Osten sei gefährlicher geworden. Der Islamische Staat sei mehr als eine Terrororganisation und zeige Ansätze eines Staates, während bisherige Grenzen zerfielen. Die Unberechenbarkeit sei hier sehr groß.
Kommentare