UNO - Rohani: Umweltschutz hilft bei Kampf gegen Terror

New York (APA/dpa) - Der Schutz der Umwelt ist nach Ansicht des iranischen Präsidenten Hassan Rohani auch ein Mittel im Kampf gegen Terroris...

New York (APA/dpa) - Der Schutz der Umwelt ist nach Ansicht des iranischen Präsidenten Hassan Rohani auch ein Mittel im Kampf gegen Terrorismus. „Terroristen entwickeln sich und gedeihen in Ländern, die durch Naturkatastrophen benachteiligt sind und (sie) strömen über Grenzen wie Nebel“, sagte Rohani in einer Rede vor den Vereinten Nationen (UN) am Samstag in New York.

Terrorgruppen „zerquetschten“ die 17 von der UNO beschlossenen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die bis zum Jahr 2030 Probleme wie Hunger, bitterste Armut und mangelhafte Bildung in Entwicklungsländern beseitigen helfen sollen. Weitere Armut und Umweltzerstörung seien die Folge.

Die im Juli geschlossene Vereinbarung über das iranische Atomprogramm spiele der Weltgemeinschaft bei einer Umsetzung der UNO-Ziele in die Karten, sagte er. Der im Nahen Osten und in den USA teils heftig umstrittene Deal, der in Wien geschlossen wurde, habe etwa „geeignete Bedingungen“ für mehr Zusammenarbeit beim Naturschutz geschaffen, sagte Rohani. Die Sicherheit eines Landes sei immer auch abhängig von den Bedingungen in anderen Staaten. „Wir können unseres eigenen Friedens nicht sicher sein, während wir ignorieren, wie andere leben“, sagte Rohani und warnte vor Gewalt durch Extremisten.