UNO-Generalversammlung - Kurz besprach Konzepte zu atomarer Abrüstung

New York/Wien (APA) - Konzepte zur atomaren Abrüstung standen am Samstagabend (Ortszeit) im Zentrum von Gesprächen, die Außenminister Sebast...

New York/Wien (APA) - Konzepte zur atomaren Abrüstung standen am Samstagabend (Ortszeit) im Zentrum von Gesprächen, die Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) im Rahmen der 70. UNO-Generalversammlung in New York mit seinen Amtskollegen aus Mexiko, Claudia Ruiz Massieu, und Irland, Charles Flanagan, führte. Ziel müsse eine atomwaffenfreie Welt sein, stimmten die drei Politiker überein.

Der mexikanische TV-Sender „Televisa Noticiero“ titelte auf seiner Internet-Homepage: „Mexiko, Österreich und Irland führen in der UNO die Bewegung zum Verbot von Nuklearwaffen an.“ Im Internationalen Recht gibt es ein solches Verbot nämlich noch nicht, kritisierten Mexikos Außenministerin und ihre Kollegen laut Medienberichten.

Allerdings müssten jegliche Atomexplosionen verhindert werden, weil sie katastrophale Auswirkungen auf Umwelt, alle Lebewesen und die allgemeine Entwicklung sowie das Überleben der Menschheit haben können, erinnerten demnach Ruiz Massieu, Flanagan und Kurz 70 Jahre nach den Atombombenabwürfen der USA in Hiroshima und Nagasaki.

Kurz wird am Dienstag in New York auf Einladung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auch an einer Vertragsstaatenkonferenz des Kernwaffenteststoppvertrags (CTBTO) und am Mittwoch an einer Plenarsitzung anlässlich des Tages zur totalen Beseitigung von Nuklearwaffen teilnehmen. In Wien hatte im Dezember des Vorjahres eine internationale Konferenz zu nuklearer Abrüstung stattgefunden.

~ WEB http://www.un.org/en/ga/ ~ APA146 2015-09-27/12:32