Flüchtlinge - 100 Migranten von Kärnten nach Kufstein verlegt
Klagenfurt/Kufstein (APA) - Rund 300 Flüchtlinge aus Kärntner Notquartieren sollen im Laufe des Sonntags nach Kufstein in Tirol verlegt werd...
Klagenfurt/Kufstein (APA) - Rund 300 Flüchtlinge aus Kärntner Notquartieren sollen im Laufe des Sonntags nach Kufstein in Tirol verlegt werden. 100 Personen aus der Unterkunft am Klagenfurter Südring waren am Nachmittag bereits in zwei Bussen unterwegs, sagte Polizeisprecher Markus Dexl zur APA. Rund 200 weitere Migranten sollen noch am Sonntag via Sonderzug nach Kufstein gebracht werden.
Die 200 befanden sich am Nachmittag noch im Transitquartier in Villach. In der Früh waren 360 Flüchtlinge in Villach angekommen, rund 160 von ihnen hatten sich im Laufe des Tages selbstständig zum Bahnhof begeben und waren mit regulären Zügen nach Salzburg weitergereist. Für die verbleibenden 200 soll es einen Sonderzug geben. Dexl: „Wir haben den Auftrag und versuchen, das zu organisieren.“ Größere Zuteilungen von Flüchtlingen aus Ostösterreich erwartete man bei der Kärntner Polizei für Sonntag keine mehr.
In Tirol und auch im Innenministerium wusste man am frühen Nachmittag jedoch nichts vom geplanten Sonderzug. Dietmar Schennach, Landesamtsdirektor-Stellvertreter in Tirol erklärte gegenüber der APA: „Wir wissen von 100 Personen, die mit Bussen kommen werden und in Kufstein versorgt werden. Von weiteren Flüchtlingen ist mir nichts bekannt.“ Und auch in der Koordinationsstelle von Innenministerium und ÖBB war die Verwunderung ob der Nachricht groß: „Von einem Sonderzug mit weiteren Flüchtlingen ist nichts bekannt. Dabei sollten wir das eigentlich wissen“, meinte ein Journalbeamter.
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