Sicherheit für Schüler geht vor
Von Eva-Maria Fankhauser...
Von Eva-Maria Fankhauser
Fügen –Gestern wurden am Lindenweg in Fügen, unmittelbar vor der NMS zahlreiche Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Grund dafür war der Einsatzschwerpunkt der Tiroler Polizei zur Schulwegsicherung.
„Wir haben diese Aktion mit Schulbeginn gestartet und können bisher eine recht positive Zwischenbilanz ziehen. Vor allem sind Schulwegunfälle ausgeblieben. Auch heute waren hier in Fügen eher weniger Verkehrssünder dabei“, berichtete Oberstleutnant Günther Salzmann. Es wurden aber nicht nur Raser für ihre Geschwindigkeitsüberschreitung bestraft, sondern auch jene Verkehrsteilnehmer belohnt, die sich an die 30er-Zone im Schulgebiet gehalten haben. „Vorbildliches Verhalten honorieren wir mit einem Sicherheitsarmband“, betonte Salzmann freudig.
Tanja Rieser, Direktorin der NMS Fügen 1, freute sich über die Aktion: „Wir sind froh, wenn durch solche Maßnahmen zur Sicherheit der Kinder beigetragen werden kann.“ Eines wünscht sich die Schulleiterin aber dennoch: „Hier sind fünf Schulen konzentriert. Eine Fußgängerzone ab der Post bis hin zur Cyprian-Fröhlich-Schule wäre während der Schulzeit wünschenswert. Damit könnten wir den Schülern mehr Bewegungsfreiheit bieten.“ Auch Paul Gruber, Direkter des Sonderpädagogischen Zentrums, stimmt seiner Kollegin zu: „Ich beobachte oft, dass hier zu schnell gefahren wird. Eine Fußgängerzone wäre für alle Kinder ideal.“