USA wollen weiter größter Entwicklungshelfer bleiben
New York/Washington (APA/dpa) - Die USA verpflichten sich nach Worten von US-Präsident Barack Obama, auch weiter das Land mit dem größten Bu...
New York/Washington (APA/dpa) - Die USA verpflichten sich nach Worten von US-Präsident Barack Obama, auch weiter das Land mit dem größten Budget für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zu bleiben. „Die Welt kann auf die Freundschaft und Großzügigkeit des amerikanischen Volkes vertrauen“, sagte Obama am Sonntag vor der UNO-Vollversammlung in New York.
„Dabei geht es nicht um Almosen, sondern um eine der klügsten Investitionen in unsere eigene Zukunft. Ich bin davon überzeugt, dass viele Konflikte, Flüchtlingskrisen und Invasionen hätten verhindert werden können, wenn die Staaten mehr in ihre Kinder investiert hätten.“
Obama sagte aber auch, dass sich die Entwicklungspolitik ständig selbst überprüfen müsse. „Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und uns fragen, wo Geber und wo Nehmer Fehler gemacht haben. Und dann müssen wir bei den erfolgreichen Punkten unsere Bemühungen verdoppeln und bei den weniger guten Methoden etwas ändern.“ Dazu gehöre auch, eine Unterscheidung in Entwicklungsländer und entwickelte Länder aufzugeben. „Denn es gibt in jedem Land eine Lücke zwischen armen und reichen Menschen und in jedem Land müssen wir dagegen kämpfen.“
In absoluten Zahlen waren die USA 2014 mit 32,73 Milliarden Dollar (29,35 Mrd. Euro) tatsächlich der größte Geber. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag das Land aber mit 0,19 Prozent auf den hintersten Plätzen. Österreich gab 0,26 Prozent seines BIP für EZA aus.
~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA495 2015-09-27/22:01
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