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Britischer Oppositionsführer: Würde keine Atomwaffen einsetzen

London (APA) - Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn würde als Regierungschef das Atomwaffenarsenal seines Landes auch im Fall einer...

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London (APA) - Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn würde als Regierungschef das Atomwaffenarsenal seines Landes auch im Fall einer gegnerischen Nuklearattacke nicht einsetzen. „Wir sind nicht mehr im Kalten Krieg, der hat vor langer Zeit aufgehört“, sagte Corbyn, der seit kurzem Chef der Labour Party ist, am Mittwoch dem Sender BBC.

Corbyn gilt als resoluter Gegner der atomaren Bewaffnung Großbritanniens, führende Mitglieder der Partei teilen seine Meinung aber nicht. Bei dem Labour-Parteitag im Küstenort Brighton lehnten die Delegierten den Wunsch der Parteiführung nach einem Votum zu Nuklearwaffen ab. In der Abstimmung hätte die Partei eine Position zur 100 Milliarden Pfund (135,30 Mrd. Euro) teuren Neuauflage des britischen Atomwaffensystems „Trident“ festlegen sollen, die in den nächsten Jahren ansteht.

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Der Labour-Chef hält die breite Unterstützung bei seiner Wahl zum Parteivorsitzenden Mitte September dennoch für ein „Mandat“, nukleare Rüstung abzulehnen. „Ich bin dagegen, Atomwaffen einzusetzen. Ich bin dagegen, Atomwaffen zu besitzen. Ich möchte eine nuklearwaffenfreie Welt sehen. Ich glaube, dass es möglich ist“, erklärte Corbyn.

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