Therapiehund im Burgenland mit Rattengift getötet
Der Therapiehund eines dreijährigen Mädchen starb am Wochenende im Burgenland, nachdem er allein im Garten war. Der Tierarzt stellte als Todesursache inneres Verbluten fest, das durch Rattengift ausgelöst wurde.
Oberpetersdorf – Im burgenländischen Oberpetersdorf ist der Therapiehund eines dreijährigen Mädchens vergiftet worden. Schäferhündin „Fiona“ war trainiert, Anzeichen von Über- oder Unterzuckerung früh zu erkennen und Alarm zu schlagen. Am Freitag war die 21 Monate alte Hündin allein im Garten ihrer 27-jährigen Besitzerin. Danach erbrach das Tier und verendete, berichtete die Polizei heute, Montag.
Die Ausbildung „Fionas“ zum Therapiehund hatte eineinhalb Jahre in Anspruch genommen. Am Freitagvormittag befand sich die Schweizer Schäferhündin zwei Stunden im eingezäunten Garten. Als ihre Besitzerin gegen 11 Uhr nach Hause kam, bemerkte sie, dass ihr Hund mehrere Male erbrochen hatte.
Ein Tierarzt behandelte „Fiona“ mit Infusionen und wollte noch eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Dazu kam es aber nicht mehr, weil die Hündin zuvor verendete. Der Tierarzt stellte als Todesursache eine innere Verblutung fest, die augenscheinlich durch Rattengift herbeigeführt worden war, berichtete die Landespolizeidirektion. In dem Garten waren jedoch keine Reste oder auch nur Anzeichen von Rattengift zu finden. Nun ermittelt die Polizei. (APA)
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