Mindestens 50 Tote bei Bombenanschlägen im Irak

Der IS bekannte sich zu einem Attentat nahe der südlichen Stadt Basra, wo die Miliz kaum vertreten ist.

Bagdad - Bei drei Anschlägen mit Autobomben sind im Irak am Montag insgesamt mindestens 50 Menschen getötet worden. Mehr als hundert Menschen wurden verletzt, wie Behörden und Polizei mitteilten. Zu einem Anschlag auf einen Markt in der südlichen Stadt Subeir bei Basra mit mindestens zehn Toten bekannte sich im Internet die sunnitische Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Bisher schien die Miliz im mehrheitlich schiitischen Süden des Landes kaum verankert zu sein.

Auf einem Markt in Chales nordöstlich von Bagdad starben 35 Menschen bei der Explosion einer Autobombe. In der 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegenen Ortschaft Hosseinijah gab es fünf Tote. (APA/AFP)

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