Obama reist zu Opferfamilien des Amoklaufs in Oregon

Das Blutbad von Roseburg hat in den USA eine neue heftige Debatte über Waffengesetze ausgelöst.

Ein 26-Jähriger hatte in einem College neun Menschen erschossen und neun weitere verletzt.
© REUTERS/Steve Dipaola

Washington – US-Präsident Barack Obama will in dieser Woche nach Oregon reisen, um sich privat mit den Familien der Opfer des College-Amoklaufs zu treffen. Einzelheiten würden noch bekannt gegeben, sagte ein nicht namentlich genannter Regierungsvertreter am Montagabend der Zeitung „Washington Post“.

In einem College in dem Staat an der Westküste hatte ein 26 Jahre alter Mann am Donnerstag neun Menschen erschossen und neun weitere verletzt. Das Blutbad von Roseburg hat in den USA eine neue heftige Debatte über Waffengesetze ausgelöst.

Zwei demokratische Senatoren haben eine Gesetzesinitiative eingeleitet, die auf verschärfte Überprüfungen potenzieller Waffenkäufer abzielt. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton schlug am Montag ähnliche Reformen der Waffengesetze vor. Vor allem auf republikanischer Seite ist der Widerstand gegen strengere Regeln aber sehr groß. So ist auch Präsident Obama bisher mit allen Vorstößen für schärfere Gesetze gescheitert. (APA/dpa)

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