FIFA-Präsident Blatter klagt über Vorverurteilung: „Ungeheuerlich“

Das Oberhaupt des Fußball-Weltverbands beklagte in einem Interview, dass er ohne Beweise für ein Fehlverhalten verurteilt werde.

Joseph Blatter wäre zu einer Aussage im FIFA-Korruptionsskandal bereit.
© Gepa

Zürich – Der umstrittene FIFA-Präsident Joseph Blatter hat seine öffentliche Vorverurteilung beklagt. „Man verurteilt mich vor, ohne Beweise für irgendein Fehlverhalten meinerseits. Eigentlich ist das ungeheuerlich“, sagte der 79-Jährige in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der „Bunte“. Er werde sein Arbeit wie geplant bis 26. Februar 2016 weiterführen, stellte Blatter erneut klar. „Dann ist definitiv Schluss. Aber keinen Tag früher“, sagte der Schweizer in der deutschen Illustrierten. Bis dahin werde er kämpfen: „Für mich. Für die FIFA.“

Ende September hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen den Chef des von Skandalen erschütterten Weltfußball-Verbandes wegen des Verdachts der „ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie - eventualiter - wegen Veruntreuung“ eingeleitet. Forderungen nach seinem sofortigen Rücktritt ließen Blatter bis dato kalt. (APA)

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