Mann durch Kopfschuss in Wien schwer verletzt

Die Hintergründe sind noch unklar. „Wir wissen vorläufig nicht, ob es sich um Fremdverschulden handelt oder um einen Suizidversuch“, sagte ein Polizeisprecher.

Wien – Ein 40 Jahre alter Niederösterreicher ist in der Nacht auf Samstag in seinem auf einem Parkplatz in Wien-Favoriten abgestellten Auto durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt worden. Die Hintergründe waren zuerst völlig unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

„Wir wissen vorläufig nicht, ob es sich um Fremdverschulden handelt oder um einen Suizidversuch“, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Als die um 4.30 Uhr von Ohrenzeugen alarmierte Polizei auf dem Supermarkt-Parkplatz in der Teichgasse eintraf, sei eine Begleiterin des Mannes aus dem Auto ausgestiegen. In dem Wagen befand sich eine Pistole.

„Die Frau hat in der Erstbefragung keine schlüssigen Angaben gemacht“, sagte Maierhofer. Dies sei möglicherweise darauf zurückzuführen, dass die 36-Jährige geschockt gewesen sei. Sie soll eingehend befragt werden, sobald ihre Verfassung es zulasse, sagte der Polizeisprecher.

Die Ermittler wollen auch Angehörige und Bekannte des Verletzten - er wohnt im Bezirk Mödling - und der Frau befragen. Vorläufig wisse man nicht einmal, in welchem Verhältnis die beiden zueinander stehen, sagte Maierhofer. Ebenfalls unklar war, wo sich der 40-Jährige und seine Begleiterin aufgehalten hatten, ehe der Schuss fiel. (APA)

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