USA zahlen Opfer-Familien des Klinik-Beschusses in Kunduz Geld

Die Hinterbliebenen sollen Kondolenzgeld erhalten. Zudem will die Regierung für den Wiederaufbau des Krankenhauses aufkommen.

Ein Schild am "Ärzte ohne Grenzen"-Hauptquartier in Genf.
© REUTERS

Washington – Nach dem US-Beschuss eines Krankenhauses im afghanischen Kunduz erhalten die Familien der Opfer Kondolenzgeld vom US-Verteidigungsministerium. Dies teilte der Sprecher des Ressorts, Peter Cook, am Samstag mit. Zudem würden die USA für den Wiederaufbau des Krankenhauses von Ärzte ohne Grenzen aufkommen.

Bei dem Beschuss des Krankenhauses Anfang Oktober waren 22 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Ärzte ohne Grenzen spricht von einem Kriegsverbrechen und fordert eine internationale unabhängige Untersuchung. Der US-Kommandant der internationalen Truppen in Afghanistan, John Campbell, führte den Luftangriff auf einen Fehler in der Kommandokette zurück. (APA/Reuters)

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