Kunst

Gütesiegel bestätigt heuer 17 Museen in Österreich Qualität

Beim Österreichischen Museumstag wurden Gütesiegel neu ausgestellt bzw. auch verlängert. 235 heimische Museen sind in der Liste des Internationalen Museumsrates.

Wien – Insgesamt 17 österreichische Museen sind heuer mit dem Museumsgütesiegel bis 2020 ausgezeichnet worden. Neben dem Sigmund Freud Museum und dem Viktor Frankl Museum in Wien wurden u.a. die voestalpine Stahlwelt in Linz, die Bachschmiede in Wels und das Museum Gugging in Maria Gugging erstmals in die nun 235 heimische Häuser umfassende Liste aufgenommen, wie der internationale Museumsrat (International Council of Museums – ICOM) Österreich mitteilte.

Im Rahmen des Österreichischen Museumstages wurden zudem weitere 27 Gütesiegel um fünf Jahre verlängert. „Das Museumsgütesiegel ist ein international als vorbildlich anerkanntes Instrument zur Qualitätssicherung im Museumswesen“, betonte Juryvorsitzender Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen, in einer Aussendung. „Dass neun Bewerbungen abschlägig beschieden wurden, macht deutlich, dass die Messlatte hoch liegt. Das ist gut und wichtig, um den Wert des Gütesiegels auch künftig in unser aller Interesse und vor allem im Interesse der Besucherinnen und Besucher auf hohem Niveau zu halten.“

Das im Jahr 2002 erstmals verliehene Österreichische Museumsgütesiegel soll Museen, „die einem Mindeststandard an Präsentation und Dokumentation folgen“, von „Wildwuchs“ abgrenzen, weil in Österreich die Bezeichnung „Museum“ durch kein Gesetz definiert und daher nicht geschützt ist. Es wird von den beiden Verbänden Museumsbund Österreich und dem Österreich-Ableger des International Council of Museums (ICOM) vergeben. (APA)