Flüchtlinge - Asyl-Anerkennungsrate in EU für Türken 21,3 Prozent

Brüssel (APA) - Die Anerkennungsrate für Asylbewerber in der EU schwankt je nach Herkunftsland zwischen 0,9 Prozent für Bürger aus Mazedonie...

Brüssel (APA) - Die Anerkennungsrate für Asylbewerber in der EU schwankt je nach Herkunftsland zwischen 0,9 Prozent für Bürger aus Mazedonien bis zu 94,8 Prozent für Syrer. Nach einer Aufstellung zum EU-Gipfel vom Juni kamen türkische Asylbewerber im Jahr 2014 auf eine Anerkennungsrate von 21,3 Prozent.

Höher liegen u.a. China (23,3 Prozent), Russland (24,8 Prozent), Nigeria (29,0 Prozent), Ägypten (37,0 Prozent), Libyen (49,4 Prozent), Iran (59,4 Prozent), Afghanistan (62,4 Prozent), Palästina (66,9 Prozent), Irak (69,7 Prozent), sowie Eritrea (89,1 Prozent), die Zentralafrikanische Republik (91,8 Prozent) und Syrien (94,8 Prozent).

Die Westbalkan-Länder kommen auf die niedrigsten Anerkennungsraten. Nach Mazedonien mit nur 0,9 Prozent folgen Serbien (1,8 Prozent), Montenegro (3,0 Prozent) sowie Bosnien-Herzegowina (4,6 Prozent). Niedriger als für Asylbewerber aus dem Kosovo (6,3 Prozent) liegen die Anerkennungsraten noch für Schutzbedürftige aus Indien (4,7 Prozent), Georgien (5,5 Prozent) und Haiti (6,1 Prozent). Dann kommen Algerien (8,3 Prozent) und Albanien (7,8 Prozent).

Die Ukraine kommt bei Asylverfahren auf eine Anerkennungsrate von 17,9 Prozent.

Nimmt man die absolute Zahl von Asylbewerbern 2014, lag Syrien mit 122.115 an der Spitze. Dann folgen Afghanistan (41.370), Kosovo (37.895), Eritrea (36.925), Serbien (30.840), Pakistan (22.125), Irak (21.310), Nigeria (19.970), Russland (19.815), Albanien (16.825), Somalia (16.470), Staatenlose (15.607 - deren Anerkennungsrate liegt bei 88,0 Prozent), Ukraine (14.050), Mali (12.945), Bangladesch (11.680), Gambia (11.515), Iran (10.860), Bosnien-Herzegowina (10.705), und Mazedonien (10.330). Aus den anderen angeführten Ländern kamen weniger als 10.000 Asylbewerber in die EU.