Uganda zieht seine Truppen aus dem Südsudan ab

Kampala/Juba (APA/dpa) - Uganda hat am Montag nach eigenen Angaben mit dem Abzug seiner Truppen aus dem Südsudan begonnen. Sie waren dort im...

Kampala/Juba (APA/dpa) - Uganda hat am Montag nach eigenen Angaben mit dem Abzug seiner Truppen aus dem Südsudan begonnen. Sie waren dort im Jahr 2013 stationiert worden, als Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen ausbrachen. Innerhalb von 45 Tagen sollen die rund 2.500 ugandischen Soldaten nun wieder in die Heimat gebracht werden, erklärte der zuständige Generalleutnant Katumba Wamala vor Journalisten in Kampala.

Vorangegangen war ein Friedensabkommen zwischen der südsudanesischen Regierung von Präsident Salva Kirr und dem Oppositionschef Riek Machar, der in Afrikas jüngster Nation Ende 2013 einen kriegerischen Konflikt begonnen hatte.

Das am 26. August unterzeichnete Abkommen sieht in dem ölreichen Land eine Teilung der Macht zwischen Kiir und Machar vor. Der Machtkampf wurde seit Dezember 2013 mit Waffen ausgetragen. Zehntausende sind seither getötet worden, mehr als 2,2 Millionen Menschen wurden vertrieben. Die Opposition im Südsudan hatte Uganda beschuldigt, im Konflikt Kiirs Regierung zu unterstützen.