Wien-Wahl: SPÖ-Mitglieder 2 - Zentrale gegen Online-Aktivitäten

Wien (APA) - Wenig begeistert zeigt man sich in der SPÖ-Bundespartei über die Initiative gegen Parteichef Werner Faymann. Zwar wird betont, ...

Wien (APA) - Wenig begeistert zeigt man sich in der SPÖ-Bundespartei über die Initiative gegen Parteichef Werner Faymann. Zwar wird betont, dass jedes einzelne Parteimitglied das Recht habe, an einem Willensbildungsprozess teilzunehmen und sich an die Gremien der Parteien zu wenden. Die Wahl von Vorsitzenden erfolge jedoch auf der Grundlage eines demokratisch legitimierten Statuts durch die zuständigen Organe.

Internetplattformen, auf denen aufgerufen werde, sich zu innerparteilichen Fragen zu äußern, seien das denkbar schlechteste Instrument, meint Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid zur APA. Erstens sei der Manipulation Tür und Tor geöffnet, zweitens könnten sich Personen, egal, ob sie der SPÖ angehören oder nicht, an innerparteilichen Diskussionen beteiligen. Das sei nicht nur demokratiepolitisch bedenklich, sondern schade der Sozialdemokratie insgesamt, weil es den politischen Mitbewerbern die Möglichkeit gebe, solche Foren für ihre taktischen Zwecke auszunutzen.