Bank in Honduras wegen Geldwäsche-Vorwürfen geschlossen

Tegucigalpa (APA/dpa) - Wegen Geldwäschevorwürfen wird die honduranische Banco Continental liquidiert. Am Montag und Dienstag sollen die Fil...

Tegucigalpa (APA/dpa) - Wegen Geldwäschevorwürfen wird die honduranische Banco Continental liquidiert. Am Montag und Dienstag sollen die Filialen des Geldinstituts zunächst geschlossen bleiben, teilte die Bankenkommission des mittelamerikanischen Landes am Montag mit. Sparer würden zunächst ihre Einlagen von bis zu 200.000 Lempira (8.000 Euro) zurückerhalten.

Höhere Beträge sollten je nach Verfügbarkeit später erstattet werden. Die Bank hat nach Einschätzung der US-Behörden einer Reihe mittelamerikanischer Drogenkartelle bei der Geldwäsche geholfen. In der vergangenen Woche setzte das US-Finanzministerium das Geldinstitut auf die schwarze Liste und fror das Bankvermögen in den Vereinigten Staaten ein. Die Bankbesitzer Jaime Rosenthal, Yani Rosenthal, Yankel Rosenthal und eine weitere Person wurden in den USA wegen Geldwäscheverdachts angeklagt. Yankel Rosenthal sitzt in den Vereinigten Staaten bereits in Untersuchungshaft.