In Lienz ist Schlagkraft gefragt
Das Internationale Dolomiten Box-Turnier lockt wieder mit spannenden Faustkämpfen.
Von Claudia Funder
Lienz –Die Tradition wird fortgesetzt. Es geht heuer bereits in seine 24. Auflage und zählt zu den größten Box-Veranstaltungen Österreichs: das Internationale Dolomiten Box-Turnier. Am 23. und 24. Oktober steigt einmal mehr im Lienzer Stadtsaal eine Riege an Top-Athleten vor Hunderten Zuschauern in den quadratischen Ring.
Veranstalter ist der Box Club Lienz, die Mannschaften stellt der österreichische Boxverband. „Die teilnehmenden Amateurboxer kommen heuer aus Ungarn, Holland, Deutschland, Kroatien, der Schweiz und Österreich“, gibt Obmann-Stellvertreter Charly Pochendorfer bekannt. Den Athleten wird abseits der Kämpfe wieder ein Rahmenprogramm geboten, das diesmal nach Dölsach führt.
Ausgetragen werden die sportlichen Faustkämpfe in den Klassen Jugend und Elite, insgesamt gibt es sechs Gewichtsklassen. Die Jugend liefert sich die Zweikämpfe mit Kopfschutz, die Elite verzichtet auf den schonenden Schaumstoff-Helm.
24 Amateure haben sich angemeldet, um ihre Kräfte mit Kontrahenten zu messen. Alle sind Männer und reisen zum Turnier an. Denn weder heimische Kämpfer noch Damenklassen stehen heuer auf der Liste.
Bevor die Duelle eingeläutet und die Faustschläge ausgeteilt werden, bedarf es noch der Erfüllung einiger Vorgaben. Am Freitag um 8 Uhr findet die Abwage der Athleten statt. Das Ergebnis der parallel dazu stattfindenden Gesundheitschecks wird Auskunft geben, ob tatsächlich alle gemeldeten Boxer in den Ring steigen dürfen. Um 9.30 Uhr folgt die Zulosung der jeweils direkten Konkurrenten.
„Im Anschluss findet“, freut sich Vereinspräsident Valentin Dallavia, „ein Empfang der Stadtgemeinde statt – diesmal in der Spitalskirche.“
Am Freitag starten um 19.30 Uhr im Lienzer Stadtsaal die Vorrundenkämpfe, am Samstag zur gleichen Zeit werden die Faustduelle der spannenden Finalkämpfe abgespult. Ermittelt werden der beste Boxer und die beste Mannschaft des Turniers.
Als optischer Aufputz nicht fehlen darf das Nummerngirl. Sandra van der Kaden stellt sich – wie bereits im Vorjahr – als Blickfang zur Verfügung.
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