Wiener Philharmoniker bei Sakralmusik-Fest in Rom

Rom (APA) - Ein Konzert der Wiener Philharmoniker in der päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern ist am 29. Oktober das Highlight der d...

Rom (APA) - Ein Konzert der Wiener Philharmoniker in der päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern ist am 29. Oktober das Highlight der diesjährigen Ausgabe des internationalen Festivals der Sakralmusik in Rom. An dem vom 28. Oktober bis zum 4. November laufenden Festival beteiligen sich dieses Jahr über 600 Künstler aus neun Ländern, darunter Österreich.

Dirigiert von Herbert Blomstedt werden die Wiener Philharmoniker Beethovens Siebente und Achte Symphonie aufführen. Das Konzert findet zu Ehren und in Anwesenheit von Liechtensteins Staatsoberhaupt Hans-Adam II. statt. Die Philharmoniker sind seit der ersten Ausgabe im Jahr 2001 Gäste des Festivals, das inzwischen zu einem der wichtigsten kirchenmusikalischen Ereignisse der Ewigen Stadt geworden ist.

Im Rahmen des Festivals sind Konzerte und Messen mit musikalischer Begleitung in den vier größten römischen Basiliken - der Peterskirche, der Lateranbasilika, der Basilika Santa Maria Maggiore und St. Paul vor den Mauern - vorgesehen. Eröffnet wird das Festival am 28. Oktober mit einem Konzert in der Peterskirche, an der sich die japanische „IlluminArt Philharmonic“ und ihr Chor unter der Leitung des Dirigenten Tomomi Nishimoto, sowie das römische Orchester „Roma Sinfonietta“ und der deutsche Montini-Chor mit dem Ensemble Hans Berger beteiligen.

Am 31. Oktober treten in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern der Chor und das Orchester der Nationen unter der Leitung ihres Gründers Justus Frantz zusammen mit dem litauischen Chor von Kaunas auf. Sie werden Mahlers Auferstehungssymphonie aufführen. Dabei werden die russische Sopranistin Maria Maria Ariya und die ukrainische Mezzosopranistin Angelina Shwachka auftreten.

„Beim Festival werden die schönsten Kompositionen der Kirchenmusik-Literatur an ihrem sakralen Ursprungsort, in den imposanten Kirchen und Basiliken der Ewigen Stadt, aufgeführt, wo sie im prunkvollen Ambiente kostbarer Kunstschätze zu Momenten der Andacht und Besinnung und damit selbst zum Gottesdienst werden“, sagte der Präsident der Internationalen Vereinigung der Kirchenmusikfreunde, Hans-Albert Courtial, bei der Vorstellung des Festivals in Rom. Courtial, der auf eine 30-jährige Erfahrung im Bereich der Chormusik zurückgreifen kann, ist der Initiator des Festivals. Für das Festival sei es wieder eine Ehre, die Wiener Philharmoniker als Gast zu haben.

Die Organisation der Konzerte liegt bei der Internationalen Vereinigung der Kirchenmusikfreunde. Die Konzerte sind mit Projekten zur Restaurierung sakraler Gebäude, oder mit der Unterstützung humanitärer Programme verbunden.