Tennis: Geldstrafe für Kyrgios wegen erneuter verbaler Entgleisung
Shanghai (APA/AFP) - Tennis-Profi Nick Kyrgios ist wieder einmal ausfällig geworden. Der Australier wurde am Dienstag im Rahmen des Masters-...
Shanghai (APA/AFP) - Tennis-Profi Nick Kyrgios ist wieder einmal ausfällig geworden. Der Australier wurde am Dienstag im Rahmen des Masters-1000-Turniers in Shanghai zu einer Geldstrafe von 1.500 Dollar (knapp 1.320 Euro) verurteilt, da er u.a. am Montag in seinem gegen den Niederösterreicher Andreas Haider-Maurer gewonnenen Erstrundenmatch verbal entgleist war.
Der „bad boy“ beschwerte sich über die Ballbuben, schon bei der Ankunft in der chinesischen Metropole hatte er den aufgelegten Belag sinngemäß als unwürdig für einen Event dieser Größenordnung sowie die Organisation als verrückt abqualifiziert. „Ich erwarte mir mehr von einem Masters-1000-Turnier“, meinte der 20-Jährige.
Kyrgios hatte im August in Montreal in der zweiten Runde des Masters-1000-Turniers während der Partie gegen den Schweizer Stan Wawrinka wiederholt mit unsportlichem Verhalten und vor allem mit einer Beleidigung weit unter der Gürtellinie auf sich aufmerksam. Über die Außenmikrofone war zu hören, wie er Wawrinka mitteilte: „Kokkinakis hatte Sex mit deiner Freundin. Sorry, dass ich dir das sagen muss.“
Der mit seinem 19-jährigen Landsmann Thanasi Kokkinakis gut befreundete Kyrgios spielte damit auf Wawrinkas angebliche Liaison mit der 19-jährigen Kroatin Donna Vekic (WTA-127.) an. Kyrgios wurde daraufhin mit einer Geldstrafe von 12.500 Dollar belegt. Außerdem spielt er seither und noch bis 24. Februar 2016 auf Bewährung. Wenn er eine weitere Strafe von mehr als 5.000 Dollar ausfasst, würde er für 28 Tage von der Tour suspendiert.
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