Standort Tirol

Gondeln am Hartkaiser startklar

Bergbahn-Geschäftsführer Klaus Exenberger präsentiert die neuen Gondeln der Hartkaiserbahn, in der bis zu 10 Personen Platz finden.
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25 Millionen Euro wurden in den Neubau der Hartkaiserbahn in Ellmau investiert. Inbetriebnahme ist zum Saisonstart am 5. Dezember.

Ellmau –Den ganzen Sommer über wurde am Abbau der alten Standseilbahn auf den Hartkaiser in Ellmau gearbeitet, wie bestellt fallen kurz vor dem endgültigen Fertigstellen der neuen modernen Gondelbahn die ersten Schneeflocken am Berg. Jetzt hoffen die Verantwortlichen natürlich auch, dass pünktlich zur offiziellen Inbetriebnahme zum Saisonstart am 5. Dezember genügend Schnee für die ersten Abfahrten gefallen ist.

Zumindest kann die neue Hartkaiserbahn schon einmal mit eine paar technischen Highlights aufwarten: So dauert die Beförderung von der Tal- bis zur Bergstation – immerhin 2222 Meter – künftig weniger als neun Minuten. Durch die neuen großen Zehnergondeln können in Zukunft mehr als doppelt so viele Fahrgäste als vorher befördert werden. 3220 Personen pro Stunde bringt die neue Bahn auf den Hartkaiser. Lange Wartezeiten sollen laut Bergbahn-Geschäftsführer Klaus Exenberger somit der Vergangenheit angehören.

Die Fahrt selbst soll dank der einzigartigen tal- und bergseitigen Sitzheizung, Gratis-WLAN und einem behindertengerechten und besonders langen Einstiegsbereich ein Erlebnis werden.

Rund 25 Millionen Euro werden investiert. In dieser Summe inkludiert sind der Neu- bzw. Umbau der Talstation inklusive des Rohbaus des großen Shop- und Dienstleistungszentrums. Außerdem entsteht eine neue Mittelstation auf Höhe der Rübezahlalm, wo somit bergseitig eine Zu- und Ausstiegsmöglichkeit geboten wird. Die Talstation wird um besagtes Dienstleistungszentrum, Gastronomiebetriebe und ein beheiztes Skidepot erweitert.

Noch nicht realisiert werden konnte in diesem Jahr der Bau einer Tiefgarage für bis zu 170 Pkw. „Ein Anrainer hat Einspruch erhoben. Heuer geht sich der Bau nicht mehr aus“, bestätigt Exenberger. Aktuell sei aber Platz für 50 Busse und rund 700 Autos. Der Gast wünsche aber – auch im Sommer – eine Unterstellmöglichkeit für sein Fahrzeug. (mm, TT)