Preise in Spanien fallen deutlich - Mini-Plus in Frankreich

Madrid/Paris (APA/Reuters) - Billigere Energie führt in Spanien zu einem Rückgang der Verbraucherpreise. Waren und Dienstleistungen kosteten...

Madrid/Paris (APA/Reuters) - Billigere Energie führt in Spanien zu einem Rückgang der Verbraucherpreise. Waren und Dienstleistungen kosteten im September durchschnittlich 0,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt am Mittwoch in Madrid mitteilte. Im August lag das Minus bei 0,4 Prozent.

Notenbank und Regierung gehen davon aus, dass dies nicht der Beginn einer Deflation ist - eines konjunkturschädlichen Preisverfalls auf breiter Front. Sie rechnen ab Jahresende wieder mit steigenden Preisen.

Im benachbarten Frankreich stiegen die Preise im September um 0,1 Prozent. Auch hier dämpfte billigere Energie die Inflation, nachdem die Weltmarktpreise für Rohstoffe wie Öl angesichts eines reichlichen Angebots und einer schwachen globalen Konjunktur merklich gefallen waren.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ein billionenschweres Anleihenkaufprogramm aufgelegt, damit die Inflationsrate wieder steigt und Deflationssorgen zerstreut werden. Zuletzt gab es Spekulationen an den Finanzmärkten, die EZB könnte das Programm ausweiten, weil der erhoffte Schub für die Inflation ausgeblieben ist. In der Eurozone waren die Verbraucherpreise im September um 0,1 Prozent gesunken.

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