14,6 Mrd. Euro für Ausbau der ÖBB-Strecken

Der milliardenschwere ÖBB-Rahmenplan für den Schienenausbau bis zum Jahr 2021 inklusive Brennerbasistunnel wurde abgesegnet.

© thomas boehm

Wien –Investitionsschwerpunkte sind demnach die zentralen Verkehrsachsen Südstrecke, der Brennerbasistunnel, die Fertigstellung der viergleisigen Strecke Wien–Wels sowie der Ausbau von Güterterminals, betonte Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) nach dem entsprechenden Beschluss des Ministerrats am Mittwoch.

Weiters enthalten sind die Neubauprojekte Ausbau March­egger Ast und Schleife Ebenfurth, die Verbindungsbahn von Wien Hütteldorf nach Wien Meidling und die Strecke von Kufstein zum Knoten Radfeld. Auch sollen weitere Bahnhöfe erneuert und barrierefrei gestaltet werden. Stöger erhofft sich durch das Bauprogramm einen Impuls für den Arbeitsmarkt.

Bisher hat der Bund jährlich rund zwei Milliarden Euro in den Bahn-Infrastrukturausbau gesteckt, mit den 14,59 Mrd. von 2016 bis 2021 steigt der Betrag deutlich. Der Schuldenberg der ÖBB wird durch die Investitionen in den nächsten Jahren voraussichtlich auf über 30 Mrd. Euro ansteigen.

Gleichzeitig drängt es die Staatsbahn aber auch auf die Straße. Anfang Oktober hat der ÖBB-Aufsichtsrat grünes Licht für die Evaluierung eines Fernbus-Angebotes gegeben. Konkrete Pläne, auf welchen Strecken künftig die Fernbusse fahren sollen, müssen nun ausgearbeitet werden. (TT, APA)


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