Griechenland will Flughäfen-Deal mit Fraport bis Jahresende
Athen/Frankfurt (APA/Reuters) - Die griechische Privatisierungsbehörde will den geplanten Verkauf von 14 Regionalflughäfen an den Frankfurte...
Athen/Frankfurt (APA/Reuters) - Die griechische Privatisierungsbehörde will den geplanten Verkauf von 14 Regionalflughäfen an den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bis zum Jahresende unter Dach und Fach bringen. Sie gab am Mittwoch außerdem bekannt, dass der Konzern sowie zwei weitere Bieter ihre Offerte verlängert hätten. Ein Fraport-Sprecher bestätigte dies für sein Unternehmen.
Es war zusammen mit dem griechischen Partner Copelouzos im November 2014 als Favorit aus einem Bieterrennen für die Flughäfen hervorgegangen, die größtenteils auf Ferieninseln liegen, darunter Korfu und Mykonos. Es ist vereinbart, 1,2 Mrd. Euro für eine Betreiberkonzession über 40 Jahre zu zahlen.
Nach der Wahl im Jänner hatte die griechische Regierung das wichtige Privatisierungsprojekt für gut ein halbes Jahr gestoppt. Seitdem laufen die Verhandlungen schleppend. Ein Grund ist Branchenexperten zufolge, dass Fraport wegen der schlechten Wirtschaftsaussichten des Euro-Krisenlandes den Kaufpreis drücken will. Der Chef der Privatisierungsbehörde, Stergios Pitsiorlas, hat sich allerdings gegen ein solches Entgegenkommen ausgesprochen.
~ ISIN DE0005773303 WEB http://www.fraport.de ~ APA273 2015-10-14/13:09
Kommentare