Mindestens acht Tote nach Polizeieinsatz in Burundi
Bujumbura (APA/dpa) - Bei einem Polizeieinsatz im ostafrikanischen Krisenland Burundi sind mindestens acht Menschen erschossen worden. Bei d...
Bujumbura (APA/dpa) - Bei einem Polizeieinsatz im ostafrikanischen Krisenland Burundi sind mindestens acht Menschen erschossen worden. Bei der Befreiung von drei als Geiseln genommenen Polizisten in der Hauptstadt Bujumbura sei es zu einem Schusswechsel gekommen, sagte Sprecher Pierre Nkurikiye am Mittwoch.
Ein Beamter, ein Geiselnehmer und zwei Zivilisten wurden erschossen. Zudem seien ein Kameramann des staatlichen Fernsehens, sowie dessen Frau und zwei Kinder von Irrläufern getötet worden, sagte Nkurikiye.
Das kleine Land kommt seit April nicht zur Ruhe. Damals kündigte Präsident Pierre Nkurunziza an, sich entgegen der Verfassung um eine dritte Amtszeit zu bemühen. Er gewann schließlich im Juli die von der Opposition boykottierten Wahlen. Menschenrechtler gehen davon aus, dass bei Protesten und Anschlägen seither mehr als 100 Menschen getötet wurden. Mehr als 200.000 Menschen sind dem UN-Flüchtlingshilfswerk zufolge seit Beginn der Krise in Nachbarländer geflohen.
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