Hypo will Energie sparen
Gegen Weiz startet das Hypo Tirol Volleyballteam heute (19.30 Uhr) in die Bundesliga.
Innsbruck –„Im Idealfall sitzen wir um 22 Uhr wieder im Bus Richtung Innsbruck“, peilt Neo-Coach Daniel Gavan einen glatten 3:0-Sieg gegen Weiz, gespielt wird in Graz, an. Stefan Chrtiansky (SVK) wanderte nach dem Aus bei der Volleyball-EM jetzt doch noch an Bord, nur Aufspieler Gregor Ropret kann nach dem sensationellen Viertelfinal-Erfolg über Weltmeister Polen mit Slowenien weiter Hochgefühle bei der EM genießen. „Das ist auch für den Verein eine lässige Sache. Vielleicht kehrt er mit einer Medaille zurück“, nickt Gavan, ehe der Mannschaftsbus heute um 11 Uhr Richtung Graz rollt. Eine Anreise am Vortag will man sich bei Spielen, „die man zu 90 Prozent gewinnt“ (O-Ton Gavan) sparen. Außerdem stehen im 50er-Sitzer ohnehin jedem eine Reihe und Matte zum Schlafen zur Verfügung.
„Wir haben jetzt in der Mitteleuropäischen Volleyballliga gegen zwei starke Gegner gespielt. Jetzt fahren wir nach Graz, um einen klaren Sieg zu holen. Ich erwarte mir ein konsequentes Spiel, wir müssen uns mit Blickrichtung Champions League weiter aufbauen“, hält Gavan fest. Leichtigkeitsfehler oder Unkonzentriertheiten – „wir dürfen nichts verschlafen“ – hätten keinen Platz: „Wir werden keinen Gegner unterschätzen. Gegen Teams wie Weiz müssen wir aber auch Zeit und Energie sparen.“
Die Zeit im Bus wolle der Ex-Spieler am Laptop und auch zu etwaigen Einzelgesprächen nutzen, ein gutes Buch ist auch mit dabei. Business as usual eben. (lex)
Kommentare