Tiroler Motorradklub-Mitglieder wegen Wiederbetätigung angeklagt

Innsbruck (APA) - Nach einer Razzia bei einem Motorradklub im Dezember des vergangenen Jahres hat die Innsbrucker Staatsanwaltschaft gegen a...

Innsbruck (APA) - Nach einer Razzia bei einem Motorradklub im Dezember des vergangenen Jahres hat die Innsbrucker Staatsanwaltschaft gegen acht Mitglieder Anklage wegen Wiederbetätigung erhoben, bestätigte der Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, Hansjörg Mayr, am Donnerstag der APA einen Bericht des ORF Tirol. Die Männer seien zwischen 30 und 54 Jahre alt.

Unter anderem sollen sie SS-Totenköpfe und zum Teil auch andere Symbole mit NS-Bezug als Anstecker auf ihren Lederjacken getragen haben. Darüber hinaus wirft ihnen die Staatsanwaltschaft vor, den Hitlergruß getätigt und Bilder mit NS-Bezug untereinander ausgetauscht zu haben. Teilweise hätten die Beschuldigten auch verbotene Waffen besessen. Ein Verhandlungstermin stand vorerst nicht fest.

Im Dezember 2014 hatten Beamte in einer konzertierten Aktion zehn Hausdurchsuchungen durchgeführt. Im Großraum Innsbruck wurden neun Wohnungen von Mitgliedern und das Vereinslokal des Motorradklubs durchsucht.