Jugendliche sollen in OÖ mindestens 26 Opferstöcke aufgebrochen haben
Heiligenberg (APA) - Zwei Brüder aus Linz und deren 19-jährige Bekannte aus Leonding (Bezirk Linz-Land) sollen mindestens 26 Opferstöcke in ...
Heiligenberg (APA) - Zwei Brüder aus Linz und deren 19-jährige Bekannte aus Leonding (Bezirk Linz-Land) sollen mindestens 26 Opferstöcke in Oberösterreich aufgebrochen haben. Die Geschwister im Alter von 15 und 19 Jahren sowie die junge Frau wurden nach einer Tat am Mittwoch in der Pfarrkirche Heiligenberg (Bezirk Grieskirchen) von Augenzeugen überführt, teilte die Polizei OÖ mit.
Nach dem Aufstemmen der zwei Opferstöcke in der Kirche Heiligenberg meldeten zwei Frauen der Polizei verdächtige Personen, die auf dem Weg zu einer Bushaltestelle seien. Eine Streife erwischte das Trio und fand bei der Kontrolle in Rücksäcken neben einem Bolzenschneider mehrere Schraubenzieher, einen Hammer sowie Vorhangschlösser mit abgezwickten Bügeln. Bei der Einvernahme legten die drei Festgenommenen ein umfassendes Geständnis ab. Demnach knackten sie in der Zeit von April bis 14. Oktober Opferstöcke in mindestens 26 Kirchen auf.
Aufgrund zahlreicher Bahn- und Busfahrkarten, die bei der 19-Jährigen gefunden wurden, besteht der Verdacht, dass die Drei auch in den niederösterreichischen Bezirken Amstetten und Melk zugeschlagen haben. Dazu laufen noch polizeiliche Ermittlungen. Die Beschuldigten wurden auf freiem Fuß angezeigt.
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