Schwaz

Schutz vor Hochwasser für Betriebe

In Stans sollen eine Erhöhung des Radwegs und eine Rückstauklappe beim Moosbach Überschwemmungen verhindern.

Stans –„Wir bleiben im Gewerbegebiet trocken, wenn etwas passiert“, zeigte sich BM Michael Huber zuversichtlich, als er kürzlich den Stanser Gemeinderat über den aktuellen Stand der gemeindeübergreifenden Hochwasserschutzmaßnahmen im Rahmen des Gefahrenzonenplanes informierte. Stans gehört zum zweiten der drei Gemeindeverbände des Unterinntals, der sich von Pill bis Münster erstreckt. 150 Mio. Euro sind für diesen Abschnitt für Schutzmaßnahmen geplant, wobei bis zu 85 % vom Bund bereitgestellt werden und der Rest von Land und Gemeinden zu übernehmen sind.

„Natürlich ist Stans als Zahler dabei. Das ist vertretbar und bestens investiertes Geld“, hielt der Ortschef fest. Dabei ist Stans, im Siedlungsbereich größtenteils begünstigt durch die Hanglage, in zweierlei Hinsicht betroffen: Das Gewerbegebiet Dornau im Westen der Gemeinde wird durch bauliche Maßnahmen zum geschützten Bereich, während im Osten des Gemeindegebietes bis zum Bereich „Stutenhof“ Retentionsflächen zum Abfangen eines möglichen Rückstaus von Jenbach her vorgesehen sind.

Der Schutz des Gewerbegebietes wird durch eine Aufschüttung und damit die Erhöhung des bestehenden Radweges sowie durch die Errichtung einer Rückstauklappe für den Moosbach erreicht. „Wir sind zufrieden mit dieser Lösung“, so Huber. (jl)