Haider-Prozess: Richter schlug Mediation bzw. Vergleich vor
Klagenfurt/Wien (APA) - Richter Wilhelm Waldner hat am Freitag im Zivilprozess der Kärntner Landesholding (KLH) gegen die Erbinnen des verst...
Klagenfurt/Wien (APA) - Richter Wilhelm Waldner hat am Freitag im Zivilprozess der Kärntner Landesholding (KLH) gegen die Erbinnen des verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider den Streitparteien eine Mediation bzw. einen Vergleich dringend ans Herz gelegt. Am Vormittag wurde deshalb die Verhandlung kurz für Beratungen mit den Anwälten unterbrochen.
„Ich würde eine der zwei Varianten dringend anraten, andernfalls gibt es sicher einen langwierigen Prozess, der unter Umständen Jahre dauert“, gab Waldner den Parteien in die kurze Pause mit. Zuvor hatte der Richter ausführlich über die in dem Verfahren zu klärenden Punkte referiert, ihm fehlten in der eingebrachten Klage viele Details.
Waldner: „Die Klagsdarstellung konzentriert sich nur - unter Anführungszeichen - auf einzelne Passagen im Strafurteil, die aber nichts hergeben. Das hat auch die beklagte Partei dargestellt.“ Es werde behauptet, der frühere ÖVP-Landesparteiobmann Josef Martinz hätte im Zusammenwirken mit Jörg Haider 2007 bis 2009 bewusst und gewollt etwas getan, was er nicht tun hätte dürfen. „Der Tod ist aber 2008 eingetreten. Insofern ist es unschlüssig, wenn man sich nur auf ein Strafurteil bezieht“, sagte Waldner.
~ WEB www.heta-asset-resolution.com ~ APA129 2015-10-16/10:24
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