Annasäule nach Vandalenakt repariert
Innsbruck – Der heilige Georg hat wieder zwei Arme. Nach dem Vandalenakt vor etwa vier Monaten ist das Ansehen der Innsbrucker Annasäule wie...
Innsbruck –Der heilige Georg hat wieder zwei Arme. Nach dem Vandalenakt vor etwa vier Monaten ist das Ansehen der Innsbrucker Annasäule wiederhergestellt. Auch die Laterne, die damals von unbekannten Tätern entfernt wurde, ist wieder an ihrem Platz. „Die Reparaturarbeiten wurden am Mittwoch abgeschlossen“, sagt Bernhard Huter vom Hochbauamt der Tiroler Landesregierung. Die Kosten sind noch unklar. „Die Rechnung liegt noch nicht vor“, begründet Huter: „Der Kostenvoranschlag beträgt 4700 Euro.“
Wann genau das Innsbrucker Wahrzeichen beschädigt wurde, ist nach wie vor unbekannt. Fest steht, dass die Annasäule bei der letzten Inspektion am 15. Mai noch in Ordnung war. Mitte Juli entdeckten Arbeiter beim Reinigen der Säule, dass der rechte Unterarm des heiligen Georg und eine Laterne fehlten. Das Werk von Vandalen, ermittelten Beamte der Polizeiinspektion Saggen. Die Laterne konnte in unmittelbarer Nähe der Säule sichergestellt werden, der Unterarm blieb verschwunden.
Wer für den Vandalenakt verantwortlich ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Bernhard Huter vermutet, dass Burschen auf die Säule geklettert sind und sich am Arm festgehalten haben. „Dabei wurde er wohl abgerissen.“ Was gar nicht so einfach war: „Der Arm war durch einen Metallstift gesichert“, sagt Huter: „Da müssen sich schon mehrere festgehalten haben, damit der Arm abgerissen werden konnte.“ (tom)