VW-Dieselskandal - Deutsches Bundeskanzleramt prüft Kurzarbeitergeld

Berlin/Wolfsburg (APA/Reuters) - Das deutsche Bundeskanzleramt hat sich einem Zeitungsbericht zufolge aus Sorge vor einem massivem Jobabbau ...

Berlin/Wolfsburg (APA/Reuters) - Das deutsche Bundeskanzleramt hat sich einem Zeitungsbericht zufolge aus Sorge vor einem massivem Jobabbau bei Volkswagen in die Debatte um Kurzarbeitergeld-Zahlungen eingeschaltet. Das Kanzleramt prüfe, wie den 6.000 Leiharbeitern des Konzerns Kurzarbeitergeld gezahlt werden könne, berichteten „Bild“ und „B.Z.“ unter Berufung auf Regierungskreise.

Die deutsche Bundesagentur für Arbeit lehne dies ab, da Leiharbeit vom Kurzarbeitergeld ausgeschlossen ist. Deutschlands Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte Anfang des Monats bereits angekündigt, die Kurzarbeiterhilfen bei VW auch auf Leiharbeiter ausweiten zu wollen. Hintergrund ist das angekündigte Sparprogramm des Autobauers im Zuge des Abgasskandals bei Volkswagen. Mit Hilfe von Kurzarbeitergeld können Betriebe Konjunktur- oder Auftragsflauten ohne Entlassungen überbrücken.

~ ISIN DE0007664039 WEB http://www.volkswagenag.com ~ APA026 2015-10-17/04:50