EBEL

Die Haie wollen sich auch in Salzburgs Bullen verbeißen

Seine Arbeitsauffassung und Einstellung hat die Haie ein Stück weitergebracht – Teamplayer David Schuller (r.) erweist sich bislang als Glücksgriff.
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Der 3:2-Erfolg über Villach war der siebente Haie-Sieg im zwölften Spiel. Die Zwischenbilanz lässt sich lesen, heute (16 Uhr) wird’s bei Meister Salzburg schwer.

Von Alex Gruber

Innsbruck –In vier von fünf Fällen wurde die Tiroler Wasserkraft-Arena nach HCI-Heimsiegen zur Partyzone. Das „Humba humba humba täterä“ ist Musik in den Ohren der Cracks und Haie-Fans. „Es ist gut, wenn die Leute glücklich sind“, sagt HCI-Coach Christer Olsson. Der Schwede analysiert dennoch trocken: „Der Beginn war nicht gut, ab der 30. Minute haben wir einen Weg gefunden.“ Das Beste kam zum Schluss, die Haie spielten den siebenten Sieg, den fünften in der regulären Spielzeit, trocken nach Hause. „Es hat mir richtig gut gefallen, wie wir es fertiggespielt haben“, lobte Olsson sein Kollektiv.

Die Moral und Einstellung stimmt. Ein Edelroutinier wie David Schuller, der auch regelmäßig punktet, ist das beste Beispiel. „Ich weiß nicht, wieso wir am Anfang Angst hatten. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen“, hatte der 35-Jährige denselben Spielfilm im Kopf wie der Coach. Als Ex-KAC-Crack freute ihn ein Treffer gegen den einstmaligen Erzrivalen aus Villach im neuen Haie-Outfit besonders. Schuller und Co. sollen auch heute bei Salzburgs Bullen vorausmarschieren. „Natürlich wird’s schwer, aber wir müssen dieses Spiel als Herausforderung sehen und dürfen keine Angst haben“, weiß Olsson. Eine durchaus breite Brust hat man sich in der eigenen Halle und mit drei Auswärtssiegen erarbeitet. Die Haie gewinnen heuer auch Spiele, die man früher mit Sicherheit verloren hätte.