Flüchtlinge - Lage in Spielfeld sehr ruhig
Spielfeld/Sentilj/Bad Radkersburg (APA) - Die Lage am slowenisch-steirischen Grenzübergang Sentilj/Spielfeld ist in der Nacht auf Sonntag se...
Spielfeld/Sentilj/Bad Radkersburg (APA) - Die Lage am slowenisch-steirischen Grenzübergang Sentilj/Spielfeld ist in der Nacht auf Sonntag sehr ruhig. Kurz vor 21:00 Uhr hatte Rotkreuz-Sprecher Valentin Krause von rund 640 Flüchtlingen berichtet, die bis Samstagabend eingetroffen waren. „Seither sind 150 weitere Menschen eingereist“, sagte Polizei-Sprecher Fritz Grundnig der APA am Sonntag zeitig in der Früh.
Sie seien bereits nach Klagenfurt weitertransportiert worden. Auf der slowenischen Seite der Grenze werde weiterhin die Ankunft von Sonderzügen mit „mehreren tausenden Flüchtlingen“ erwartet, erklärte Grundnig. Gerüchteweise sei von zwei geplanten Sonderzügen, die dort eintreffen sollen, die Rede gewesen. Der Ankunftszeitpunkt sei aber unbekannt. Zur genauen Anzahl der Flüchtlinge, die mit den Sonderzügen eintreffen sollen, gebe es auch keine Informationen, so der Polizei-Sprecher.
Ob die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft auf der slowenischen Seite der Grenze gruppenweise nach Österreich geschickt werden oder ob sie sich alle zeitgleich auf den Weg nach Spielfeld machen werden, bleibt vorerst auch unklar. „Dazu gibt es keine Informationen“, so Grundnig. Krause hatte am Samstagabend davon berichtet, dass die slowenischen Behörden die Menschen in einem Lager auf ihrer Seite der Grenze betreuen und nur in „Gruppen von 150 Personen“ nach Österreich weiterreisen lassen würden.
In Bad Radkersburg, ebenfalls an der slowenisch-österreichischen Grenze, werden laut Grundnig bis zum Sonntagvormittag „möglicherweise“ 300 Menschen eintreffen. Zwar sei der genaue Ankunftszeitpunkt unklar, „aber wir sind darauf vorbereitet“, so der Polizeisprecher.
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