Im Kongo entführte Mitarbeiter einer Hilfsorganisation kamen frei
Kinshasa (APA/dpa) - Nur einen Tag nach ihrer Entführung sind im Osten des Kongos 16 Mitarbeiter einer Hilfsorganisation wieder frei gekomme...
Kinshasa (APA/dpa) - Nur einen Tag nach ihrer Entführung sind im Osten des Kongos 16 Mitarbeiter einer Hilfsorganisation wieder frei gekommen. Am Dienstag blieb zunächst unklar, wie die Gruppe ihren Entführern entkam. Einem örtlichen Beamten zufolge wurden die Geiseln von Soldaten befreit; der Leiter einer Menschenrechtsorganisation hingegen sprach von einer Lösegeldzahlung.
Die 14 Wissenschafter und ihre Fahrer waren am Sonntag überwältigt worden, als sie im Großraum Rutshuru auf dem Rückweg von einem Projekt in der Nähe der ugandischen Grenze waren. Das Team gehört zu einer Organisation für ländliche Entwicklung, die in der Region Bauern unterstützt. Der Leiter des Zentrums zur Förderung von Frieden und Menschenrechten (Cepadho), Paul Muhasa, sagte, die Entführer hätten vermutlich zur Rebellengruppe der Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas (FDLR) gehört. Im rohstoffreichen Osten des Kongos kämpfen seit Jahren verschiedene Milizen um regionale Vorherrschaft und Ausbeutung der Bodenschätze.
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