Leichtathletik: Verfahren gegen Ex-IAAF-Chef Diack in Frankreich
Paris (APA/AFP) - Die französische Justiz hat gegen den ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF), Lamine Diack, ein Ve...
Paris (APA/AFP) - Die französische Justiz hat gegen den ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF), Lamine Diack, ein Verfahren eingeleitet. Der 82-jährige Senegalese soll in eine Korruptionsaffäre rund um den Anti-Doping-Kampf der IAAF verwickelt sein. Ein in der IAAF für Anti-Doping zuständiger Arzt wurde laut Justizangaben in Gewahrsam genommen.
Der im heurigen Sommer an der IAAF-Spitze abgelöste Diack und sein ebenfalls verdächtiger Rechtsberater befinden sich auf freiem Fuß, müssen aber Auflagen erfüllen. Auslöser der Untersuchungen der Finanzstaatsanwaltschaft in Paris war ein Hinweis der Welt-Antidoping-Agentur (WADA).
Diacks Sohn Pape Massata Diack, der für die IAAF im Marketing tätig war, hatte seinen Posten wegen der möglichen Verwicklung in eine Korruptionsaffäre verlassen müssen, die zum Ziel hatte, die Dopingaffäre in Russland zu verheimlichen.
Kommentare