Innsbruck

„Verhöhnung der Naziopfer ist korrigiert“

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Innsbruck – Im Gedenken an den in der Pogromnacht 1938 in Innsbruck ermordeten Vorsteher der Israelitischen Kultusgemeinde Innsbruck, Richar...

Innsbruck –Im Gedenken an den in der Pogromnacht 1938 in Innsbruck ermordeten Vorsteher der Israelitischen Kultusgemeinde Innsbruck, Richard Berger, ist am Westfriedhof eine Stele errichtet worden – südlich des Denkmals der Burschenschaft Suevia. Berger wurde auf brutale Weise von einem SS-Kommando unter der Führung von Gerhard Lausegger ermordet. Lausegger war Mitglied der Suevia, er wurde für sein Verbrechen nie zur Rechenschaft gezogen.

Helmut Muigg, Vorsitzender der Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen, dankte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer für das Engagement und stellte fest, dass „das feige Wegducken der Suevia vor dem Eingeständnis der Schuld und die Verhöhnung der Pogromopfer mit der Stele korrigiert ist“. Zufrieden zeigte sich auch Stadtrat Gerhard Fritz: „Die Stadt Innsbruck distanziert sich mit der Stele in würdiger Form vom leider nicht zu ändernden Suevia-Denkmal.“ (TT)