Kino

James Bond und Snoopy führen US-Kinocharts an

Daniel Craig als Geheimagent James Bond im Ötztal.
© Columbia Pictures Industries

James Bond und Snoopy & Co. beleben das Filmgeschäft in den USA. Nach eher schlappen Wochen an den Kinokassen lockt das ungleiche Team die Zuschauer an.

New York – „Peanuts“-Beagle Snoopy & Co. und Geheimagent 007 haben nichts gemeinsam - doch gleichzeitig legen sie an den US-Kinokassen einen starken Auftritt hin. Der neue James-Bond-Film „Spectre“ räumt wie erwartet in Nordamerika ab. Der Agententhrillermit Daniel Craig in der Hauptrolle spielte nach ersten Schätzungen an seinem Premierenwochenende in den USA und Kanada 73 Millionen Dollar (68 Millionen Euro) ein. Allerdings konnte„Spectre“ nicht mit seinem Vorgänger „Skyfall“ mithalten. Der war 2012 in Nordamerika mit gut 88 Millionen Dollar an den Start gegangen.

Charlie Brown und Snoopy machten diesmal James Bond Konkurrenz. Mit „Die Peanuts - Der Film“ zog ein Trickfilm von Regisseur Steve Martino („IceAge4- Vollverschoben“) am Wochenende neu in die Kinocharts ein. Auf Platz zwei spielten die beliebten Peanuts-Charaktere rund 45 Millionen Dollar ein. In Deutschland kommen sie zu Weihnachten in die Kinos.

Neben den beiden Neueinsteigern sind weiter Science-Fiction, Gruselspaß und Drama gefragt. „Der Marsianer - Rettet Mark Watney“ mit Matt Damon verdiente an seinem sechsten Wochenende auf Platz drei mehr als neun Millionen Dollar dazu. Damit schraubte das Science-Fiction-Drama von Regisseur Ridley Scott seine bisherigen Einnahmen auf knapp 200 Millionen Dollar hoch.

Die Gruselkomödie „Gänsehaut“ landete an ihrem vierten Wochenende mit knapp sieben Millionen Dollar auf dem vierten Rang, gefolgt von Steven Spielbergs Agententhriller „Bridge of Spies - Der Unterhändler“. Das in Berlin zur Zeit des Kalten Krieges spielende Drama nahm vier Wochen nach seinem Start weitere sechs Millionen Dollar ein. (dpa)

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