Faustball: ÖFBB-Männer spekulieren bei Argentinien-WM mit Titel

Linz (APA) - Einmal mehr peilen Österreichs Faustball-Männer WM-Edelmetall an. Der Optimismus beim Vize-Weltmeister von 2011 ist groß, schli...

Linz (APA) - Einmal mehr peilen Österreichs Faustball-Männer WM-Edelmetall an. Der Optimismus beim Vize-Weltmeister von 2011 ist groß, schließlich komme man in Topform zur Endrunde von 14. bis 22. November in der argentinischischen Provinz Cordoba. „Wir haben eine möglichst glänzende Medaille angepeilt“, erklärte Teamchef Winfried Kronsteiner am Montag in einer Pressekonferenz in Linz.

Ein Jahr hat sich das Team, das ausschließlich aus oberösterreichischen Spielern besteht, intensiv auf die WM, an der 15 Teams aus allen Kontinenten teilnehmen, vorbereitet. Vor allem in den zentralen Punkten Defensiv- und Zuspiel haben „wir einen wesentlichen Sprung gemacht“, erläuterte Kronsteiner. Auch körperlich sei die zehnköpfige Mannschaft auf einem hohen Niveau, das sie so noch nie gehabt habe. Daher sei selbst der Titel in greifbarer Nähe, auch wenn Österreich nicht als Favorit gelte. Dazu zählen Deutschland und die Schweiz.

Aber auch Argentinien und Chile seien nicht zu unterschätzen, meinte Kapitän Siegfried Simon. Seine Mannschaft ist in Gruppe B gemeinsam mit Brasilien, Chile, Italien und Tschechien. Zum ersten Mal müssen die Österreicher am 15. November um 15 Uhr Ortszeit gegen Italien antreten.

Kritisch ist derzeit noch die Anreise nach Südamerika. „Eigentlich wollen wir am Dienstag mit Lufthansa über Frankfurt nach Buenos Aires fliegen“, meinte Kronsteiner. Wegen des Streiks sei dies jedoch noch offen.

Schon bisher waren Österreichs Faustballer bei den insgesamt 13 Weltmeisterschaften erfolgreich. Bis auf einmal, 1982 in Hannover, war das heimische Nationalteam immer unter den Medaillenplätzen. 2007 holte es das erste und einzige Mal Gold.