Flüchtlinge - Rund 3.200 kamen am Montag nach Slowenien

Ljubljana/Zagreb (APA) - Knapp 3.200 Flüchtlinge sind am Montag bis Mittag nach Slowenien gekommen, wie die aktuelle Polizeistatistik zeigt....

Ljubljana/Zagreb (APA) - Knapp 3.200 Flüchtlinge sind am Montag bis Mittag nach Slowenien gekommen, wie die aktuelle Polizeistatistik zeigt. Allerdings haben bis 12.00 Uhr auch rund 2.260 von ihnen das Land wieder in Richtung Österreich verlassen. Das Zeltlager in Sentilj an der Grenze zum österreichischen Spielfeld stand gegen Mittag leer, in der Unterkunft in Gornja Radgona (Bad Radkersburg) waren 540 Flüchtlinge.

Nach dem relativ ruhigen Samstag, als mit 1.700 Ankünften die bisher niedrigste Zahl verzeichnet wurde, kamen am gestrigen Sonntag fast 4.400 Flüchtlinge aus Kroatien an, zeigen die offiziellen Zahlen. Seit Mitte Oktober, als Slowenien zum Transitland auf der Balkanroute geworden ist, kamen damit fast 167.500 Flüchtlinge in dem Zwei-Millionen-Land an.

Insgesamt 150 ausländischen Polizeibeamten, darunter acht aus Österreich, helfen inzwischen in Slowenien bei der Bewältigung der Ankünfte aus, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA mit Bezug auf Angaben der Polizei. Dazu gehören auch 52 Polizisten aus Ungarn, die am heutigen Montag den Einsatz in Slowenien aufgenommen haben. Am Dienstag sollen noch 20 Beamten aus Lettland kommen, in den nächsten zwei Wochen voraussichtlich noch 25 aus Rumänien, hieß es.

Unterdessen kamen in Kroatien am Montag bis 9.00 Uhr etwas mehr als 1.000 Flüchtlinge aus Serbien an, hieß es aus kroatischen Innenministerium. Am Tag zuvor wurden knapp 5.500 Ankünfte gezählt.