Stecher-Ausstellung

Wenn Bilder Leben spenden

Der verstorbene Altbischof Reinhold Stecher ging oft seinem Hobby, dem Malen, nach.
© Zwicknagel

Innsbruck – In der Hypo-Zentrale am Bozner Platz sind derzeit wieder 25 Bilder des Ende 2013 verstorbenen Innsbrucker Alt-Bischofs Reinhold ...

Innsbruck –In der Hypo-Zentrale am Bozner Platz sind derzeit wieder 25 Bilder des Ende 2013 verstorbenen Innsbrucker Alt-Bischofs Reinhold Stecher zu sehen. Zur Verfügung gestellt haben sie Ingeborg und Paul Ladurner, die den Nachlass des gleichermaßen beliebten wie begabten Bischofs verwalten. Am 26. November werden die Werke ab 18 Uhr im Rahmen der Aktion „Wasser zum Leben“ versteigert.

Der Reinerlös wird auch heuer wieder geteilt und geht je zur Hälfte an die Brunnenbau-Projekte der Caritas Tirol in Mali sowie an die „Arche – Gemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung“. Die Initiatoren rechnen heuer übrigens mit dem Fall einer Schallmauer: Bei den bisherigen acht Auktionen für die Aktion „Wasser zum Leben“ sind unglaubliche 895.600 Euro zusammengekommen. Kommen auch heuer wieder etwas mehr als 100.000 Euro zusammen, ist die Millionengrenze überschritten!

Bischof Reinhold, der nie viel Aufhebens um seine malerische Begabung machte, ist es gelungen, aus seiner Kunst Leben sprießen zu lassen. Anfangs in Mali, wo die Caritas mit dem Geld bis dato 68 Brunnen gebaut hat, die mehr als 100.000 Menschen die Grundlage zum Leben schaffen. Auch in der „Arche“ kommt das Geld aus der Aktion zur rechten Zeit: Am 30. November findet in Steinach der Spatenstich für das Bischof-Stecher-Haus statt, ein modernes Sozialzentrum mit Räumen für Tagesbetreuung und betreutes Wohnen. (mz)

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