Studie zu Filmarchiv und Filmmuseum soll veröffentlicht werden

Wien (APA) - Eine Studie des Consulting-Unternehmens „paul und collegen“ prüft derzeit im Auftrag des Kulturministeriums mögliche Synergien ...

Wien (APA) - Eine Studie des Consulting-Unternehmens „paul und collegen“ prüft derzeit im Auftrag des Kulturministeriums mögliche Synergien von Filmarchiv Austria und Filmmuseum. Entgegen einer Aussage von Viennale-Leiter Hans Hurch bei der gestrigen Demonstration vor dem Funkhaus gehe es dabei nicht um eine Zusammenlegung der beiden Institutionen, hieß es dazu am Dienstag auf Nachfrage aus dem Ministerium.

Die Studie werde in nächster Zeit vorliegen, es gehe dabei aber nicht um ein Zusammenführen, sondern um das Finden von Synergien zwischen den beiden mit dem Filmerbe befassten Häusern. Die Studie soll nach Fertigstellung veröffentlicht werden, hieß es gegenüber der APA.

Das 1955 gegründete Filmarchiv und das 1964 gegründete Filmmuseum werden als Vereine geführt, eine Zusammenlegung wäre also nicht ohneweiteres möglich. Dies betonten auch die beiden Leiter Ernst Kieninger (seit 1996 Geschäftsführer des Filmarchivs) und Alexander Horwath (seit 2002 Direktor des Filmmuseums), die kürzlich mit den Studienautoren zusammentrafen, doch von Zusammenlegungsplänen nichts wissen. Im Gegenteil erhoffe man sich mehr Aufmerksamkeit und auch finanzielle Zuwendung für die gemeinsame Pflege des Kulturerbes.