Burgenland

Jugendliche ließen drei Pkw in Flammen aufgehen

Symbolfoto.
© Thomas Böhm

Die drei Burschen im Alter von 15 und 17 Jahren wollten ihre Spuren verwischen. Auf das Konto des Trios sollen auch zwölf Einbrüche gehen.

Oberwart – Nach drei Pkw-Bränden hat die Polizei im Südburgenland drei Jugendliche als Verdächtige ausgeforscht. Den Burschen - einem 15-Jährigen und zwei 17-Jährigen - werden auch zwölf Einbrüche und 24 Sachbeschädigungen vorgeworfen, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Dienstag.

Ermittler hatten das Trio bereits Ende Juli nach den Fahrzeugbränden in Oberwart im Visier. Bei den Erhebungen in den vergangenen Wochen habe sich der Verdacht erhärtet. Die Jugendlichen hatten laut Polizei versucht, die Autos zu starten. Als ihnen das nicht gelang, sollen sie die Fahrzeuge angezündet haben - laut ihren eigenen Angaben, um eventuelle Spuren zu vernichten. Die drei Pkw brannten vollständig aus.

Tatorte der Einbrüche mit einem Gesamtschaden von rund 12.000 Euro waren meist Geschäftslokale, Gaststätten und Wohnungen im Oberwarter Stadtgebiet. Auch die Sachbeschädigungen - mit Lackspray besprühte Mauern, eingeschlagene Auslagenscheiben und beschädigte Türen sowie Verglasungen - wurden großteils in Oberwart verübt.

Die Höhe des Gesamtschadens war vorerst nicht bekannt. Die drei zunächst festgenommenen Jugendlichen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft angezeigt. (APA)

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