Flüchtlinge - Bures glaubt an Konsens in Regierung

Wien (APA) - Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) sieht die aktuellen Sticheleien zwischen den Koalitionspartnern in der Flüchtlingsthe...

Wien (APA) - Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) sieht die aktuellen Sticheleien zwischen den Koalitionspartnern in der Flüchtlingsthematik gelassen: Man stehe in Österreich und Europa vor einer schwierigen Situation und es gebe eben unterschiedliche Ideen, wie man damit umgehe, sagte Bures auf entsprechenden Journalistenfragen am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz.

Sie glaube schon, dass in der Regierung Konsens herrsche, etwa dass man Regelungen an den EU-Außengrenzen brauche oder eine solidarische Lastenverteilung in Europa, meinte Bures. Man solle die Energie nicht in Wörter wie „Zaun“ stecken, kommentierte sie die derzeitige Debatte. Es werde hierzulande „keinen Orban-Zaun“ geben, sie habe noch von niemandem in der Regierung gehört, dass so etwas gewollt sei, betonte Bures. „Österreich wird nicht eingezäunt.“ Die einzige Lösung sei eine europäische, und darauf sollte man sich konzentrieren, findet die Nationalratspräsidentin.