EGB zu EU-Großbritannien: Arbeitnehmerrechte nicht aushöhlen

Wien (APA) - Die Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit seien „Grundrechte und europäische Grundprinzipien, di...

Wien (APA) - Die Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit seien „Grundrechte und europäische Grundprinzipien, die nicht wegverhandelt werden“ könnten, betonte der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) angesichts der kommenden Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien am Dienstag in einer Aussendung.

„Die europäischen Gewerkschaften rufen die Regierungen der Mitgliedsländer und die europäischen Institutionen auf, Verhandlungen abzulehnen, die auf ein Aushöhlen der ArbeitnehmerInnen-Freizügigkeit und des Prinzips ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ hinauslaufen“, sagte EGB-Generalsekretär Luca Visentini anlässlich der lang erwarteten Forderungen des britischen Premiers David Cameron.

Die Gewerkschaften könnten nicht akzeptieren, dass Arbeitnehmer aus anderen Mitgliedsländern diskriminiert werden, weder in Großbritannien noch irgendwo sonst in der EU. „Wir können keine vertraglichen oder gesetzlichen Eingriffe in diese Grundrechte akzeptieren“, so der EGB. Die EU könne Cameron nicht erlauben, Arbeitnehmerrechte zu schwächen. „Und wir werden hart daran arbeiten, dass ihm das nicht gelingen wird.“