Flüchtlinge - EU und Afrika treffen einander zu Sondergipfel

Valletta (APA/dpa) - Die Staats- und Regierungschefs der EU und afrikanischer Staaten beraten am Mittwoch (17.15 Uhr) bei einem Sondergipfel...

Valletta (APA/dpa) - Die Staats- und Regierungschefs der EU und afrikanischer Staaten beraten am Mittwoch (17.15 Uhr) bei einem Sondergipfel in Valletta/Malta über die Flüchtlingskrise. Bei dem zweitägigen Treffen geht es auch um die Frage, wie die Flüchtlingsbewegung von Afrika nach Europa verringert werden kann. Die Staats- und Regierungschefs wollen gemeinsam einen Aktionsplan verabschieden.

Darin sagen die Europäer zu, die legale Einwanderung nach Europa zu fördern und die afrikanischen Staaten mit Entwicklungshilfe zu unterstützen, damit diese die Armut bekämpfen können. Die Afrikaner sollen auch Hilfe bekommen, um mehr zurückgeschickte Armutsmigranten und abgelehnte Asylbewerber wieder aufnehmen zu können. Finanziert werden soll dies auch mit dem bereits beschlossenen Hilfsfonds der EU von 1,8 Milliarden Euro für Afrika. Bei dem Treffen werden 35 afrikanische Staaten vertreten sein.

Nach dem EU-Afrika-Gipfel wollen die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagnachmittag (14.30 Uhr) in kleiner Runde über weitere Maßnahmen in der Flüchtlingskrise beraten.