Doppeltes Pech am Freitag, dem 13.

Berlin (APA/dpa) - Abergläubische Zeitgenossen sehen Freitag, den 13., als besonderen Unglückstag. Einige leiden sogar unter der übersteiger...

Berlin (APA/dpa) - Abergläubische Zeitgenossen sehen Freitag, den 13., als besonderen Unglückstag. Einige leiden sogar unter der übersteigerten Angst Paraskavedekatriaphobie. Der Begriff ist abgeleitet aus dem lateinischen „parasceves“ (Vorbereitungstag, meist vor dem Sabbat/Samstag) sowie den griechischen Wörtern „treiskaideka“ (Dreizehn) und „phobos“ (Furcht).

Die Kombination aus Freitag und 13 bekam wohl erst Anfang des 20. Jahrhunderts ihren schlechten Ruf. Der Freitag ist aber schon in der Bibel negativ besetzt. Adam und Eva sollen an diesem Wochentag in den verbotenen Apfel gebissen und so die Sünde in die Welt gebracht haben. Jesus wurde am Karfreitag gekreuzigt. Auch der Aberglauben um die unheilbringende Dreizehn - einst „Dutzend des Teufels“ genannt - lässt sich aus christlicher Tradition ableiten. Beim letzten Abendmahl mit Jesus saßen 13 Menschen am Tisch - der 13. war der Verräter Judas.